Die Pille: Eine Erfindung für mehr Entscheidungsfreiheit – mit Nebenwirkungen. Es gibt Arzneimittel, die Leben wie Welt verändern und verbessern, weitgehend unbedenklich sind – deren Nebenwirkungen Du aber kennen solltest.

Die tägliche Tablette zur Empfängnisverhütung hat die Welt vielleicht stärker und nachhaltiger verändert als die revolutionären Gedanken der 1968er Generation. Doch es lohnt sich der Blick auf alternative Möglichkeiten gegen eine ungewollte Schwangerschaft. Ganz frei von Nebenwirkungen und Risiken ist die Pille nicht: Immerhin handelt es sich um ein Präparat, dass in deinen Hormonhaushalt eingreift. Die Bandbreite der Risiken umfasst Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme, Migräne und Thrombosegefahr. Angesichts dieser Gefahren wirkt es schon fast belanglos, dass auch die Lust an der Liebe durch die regelmäßige Einnahme dieses Verhütungsmittels möglicherweise zurückgeht. Eine schwedische Studie an 340 Frauen zwischen 18 und 35 Jahren kommt zu folgendem Ergebnis: Die Pille-Einnehmerinnen fühlten sich deutlich antriebsloser als die Frauen, die das Placebo-Präparat bekamen. Außerdem berichteten sie von Schwierigkeiten bei der Kontrolle ihres Verhaltens und ihrer Emotionen.

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Epilepsiegefahr

Die Krankheitsgeschichte von Frauen, die über längere Zeit dieses Verhütungsmittel einnehmen, zeigt ein auffälliges Merkmal: Sie nehmen irgendwann Psychopharmaka ein. Die Fachärzte verschreiben sie – und übersehen dabei, dass diese Verhütungsform eine Ursache für die seelischen Probleme darstellt. Sie manipuliert die menschliche Eigenschaft „mütterliche Fruchtbarkeit“ weg. Das zieht psychische Folgen nach sich: Frauen werden mürrisch und unglücklich. Wissenschaftler weisen bei 25 bis 60 Prozent der Pille-Einnehmerinnen nach, dass sich ihre elektrische Hirnschrift verändert. Messbar ist das durch ein EEG und ausgelöst durch die Wirkung von Progesteron. Wissen solltest Du auch: Die Forscher halten es für denkbar, dass Östrogene epilepsiefördernd sind. Neben weiteren, körperlichen Erkrankungen wie Schlaganfall und Infarkt weisen die Wissenschaftler auf Depressionen, Migräne und Libido-Verlust hin.

Depressionsgefahr

Sehr breit angelegt ist eine Studie aus Dänemark: Sie weist einen Zusammenhang zwischen Pille-Einnahme und Depression nach. Die Ausgangsbasis ist mit mehr als eine Million Frauen zwischen 15 und 34 Jahren, die 13 Jahre lang beobachtet wurden, überaus verlässlich. Sie hatten angefangen, hormonell zu verhüten Etwa 133.000 von ihnen bekamen im Laufe der Zeit erstmalig in ihrem Leben Antidepressiva verschrieben, weitere 23.000 wurden wegen Depressionen behandelt. Alle Frauen dieser Studie, die bereits vor der Datenerhebung wegen Depressionen in Behandlung waren, fanden dabei keine Berücksichtigung. Die Ergebnisse dieser Analyse zu den Nebenwirkungen der Pille besitzen also eine hohe Glaubwürdigkeit. Möglich wurden sie übrigens durch eine Besonderheit des dänischen Gesundheitssystems. Es erfasst viele medizinische Daten der Einwohnerschaft und besitzt sogar ein Register speziell für Frauen. Daraus geht hervor, welche Verhütungsmittel Ärzte ihnen verschrieben haben. Über eine Nummer, die alle Menschen in Dänemark mit der Geburt bekommen, lassen sich diese Daten in Erhebungen verbinden – ohne die Persönlichkeitsrechte zu beschädigen: Die einzelnen Teilnehmerinnen dieser Studie bleiben anonym.

Die Pille und Beziehungen

Eine Studie aus den USA zeigt, dass eine Pille-Pause die Wahrnehmung des Partners verändert. Wer hormonell verhütet, bleibt auch dann beim Mann, wenn die Beziehung nicht mehr so gut läuft. Nimmst Du hingegen die Pille nicht, trennst Du dich schneller.

Die Pille ist also nicht ganz ohne! Wir würden Dir auf jeden Fall raten, Dich auch über andere Verhütungsmethoden zu informieren!

Du leidest an Stimmungsschwankungen? Putzen kann dagegen helfen!